Ein Burger lässt sich als fertiges Produkt zeigen. Ein Foodvideo kann zusätzlich Bewegung und den zeitlichen Verlauf eines Moments aufnehmen. Für Burger Time habe ich als Videograf aus Hamburg das kulinarische Thema in eine kurze filmische Form übersetzt.
Leistung
Foodvideo
Mein Beitrag
Kamera, Materialauswahl, Filmschnitt, Farbgestaltung und Musikrecherche
Ein klarer Gedanke für die kurze Form
Beim Dreh entscheidet die Nähe, welche Eigenschaften im Bild wichtig werden. Der Schnitt muss diese Eindrücke so verbinden, dass das Gericht erkennbar bleibt. Meine Arbeit liegt darin, appetitliche Bilder zu gestalten und ihnen einen passenden Rhythmus zu geben. Zu viele Wechsel würden den Blick vom eigentlichen Essen wegziehen.
Das Essen im Filmrhythmus sichtbar halten
Beim Dreh gestalte ich Perspektive und Licht nach dem kulinarischen Motiv. In der Postproduktion suche ich eine passende musikalische Richtung und teste die Bildfolge an ihrem Rhythmus. Dabei bleibt genug Zeit, das Essen tatsächlich zu erkennen. Farbkorrektur und Schnitt unterstützen einen appetitlichen Eindruck, ohne das Gericht durch zu starke Effekte aus seinem Charakter zu lösen.
Wiedererkennbarkeit entsteht über mehrere Beiträge hinweg
Ein einzelner Clip kann eine Marke nur ausschnittweise zeigen. Zusammen mit weiteren Filmen und Fotos entsteht jedoch eine Bildwelt. Damit diese Welt funktioniert, braucht es Gemeinsamkeiten und Abwechslung. Der visuelle Ton kann wiederkehren, während Thema und Rhythmus variieren. Ich denke die kurze Produktion deshalb auch im Zusammenhang mit dem übrigen Auftritt. Der Beitrag soll eigenständig sein und zugleich anschlussfähig bleiben. In Auswahl, Schnitt, Musiksuche und Farbgestaltung werden die Entscheidungen getroffen, die aus einzelnen Veröffentlichungen eine erkennbare visuelle Kommunikation machen.
Der Clip zeigt Foodvideografie als präzise Arbeit am visuellen Eindruck. Er verdichtet ein kulinarisches Thema und macht sichtbar, wie Restaurantcontent auch in kurzer Form einen eigenen Charakter entwickeln kann.