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marcus barthelFotografie & Videografie
Storys

Cornelia Poletto: Die Handschrift hinter dem Essen

Ein Gericht erzählt von seiner Küche. Die Person bei der Arbeit erzählt von der Handschrift dahinter. Bei meiner Gastronomiefotografie mit Cornelia Poletto habe ich als Fotograf aus Hamburg diese beiden Ebenen zusammengebracht und den kulinarischen Zusammenhang über Nähe zur Arbeit gezeigt.

Köchin in blauer Schürze würzt eine dampfende Pfanne mit Gemüse in einer warm beleuchteten Restaurantküche.
Leistung
Gastronomiefotografie
Mein Beitrag
Fotografie, Bildauswahl und Bildbearbeitung

Eine kulinarische Geschichte gestalten

Die Aufnahme an der Pfanne verbindet Person und Zubereitung. Die Fotografie erhält dadurch eine andere Energie als ein isolierter Teller oder ein formales Porträt. Meine Aufgabe war, den Moment klar zu gestalten und die Handlung im Bild lesbar zu halten. Foodfotografie und Peoplefotografie greifen ineinander. Für die Werbefotografie in der Gastronomie ist diese Verbindung aus Persönlichkeit und kulinarischer Arbeit ein besonders direkter Zugang.

Handlung und Porträt zugleich erfassen

In einer Arbeitssituation verändert sich der Ausdruck fortlaufend. Ich richte die Kamera so aus, dass Gesicht und Handlung einen Zusammenhang bilden. Nach dem Shooting wähle ich die Momente mit der klarsten Wirkung aus. Die Bearbeitung bringt Person, Umgebung und kulinarische Details visuell zusammen, während die unmittelbare Energie der Aufnahme erhalten bleibt.

Ein gastronomischer Auftritt braucht Zusammenhalt

Ein einzelnes schönes Tellerfoto erklärt noch nicht den Charakter eines Restaurants oder einer Küche. Die Wirkung entsteht häufig durch den Zusammenhang von Essen, Umgebung und Menschen. Auch wenn nicht jede Aufnahme alle Ebenen zeigt, können sie in einer Serie zusammenkommen. Für die Kommunikation ist ein gemeinsamer Ton hilfreich: Die Motive sollen unterschiedlich sein dürfen und trotzdem zum selben Ort gehören. Ich denke deshalb über den Blick auf das Gericht hinaus. Die Auswahl und Bearbeitung bringen die Bilder in einen Rahmen, der den gastronomischen Auftritt wiedererkennbar macht.

Die Strecke zeigt Gastronomie als persönliche Arbeit. Sie macht deutlich, wie sich eine kulinarische Geschichte über Menschen, Handgriffe und das Ergebnis auf dem Teller fotografisch entwickeln lässt.