Manche Bildstrecken beginnen mit einer Stimmung. Feel Free nimmt diesen Gedanken auf. Als Fotograf aus Hamburg habe ich das Projekt fotografisch als eine zusammenhängende Moodserie gestaltet, in der Ausdruck und Atmosphäre mehr Gewicht haben als eine erklärende Produktbotschaft.
Leistung
Moodfotografie
Mein Beitrag
Fotografie, Bildauswahl und Bildbearbeitung
Atmosphäre und Motiv verbinden
Damit Stimmung nicht beliebig wird, braucht sie klare fotografische Entscheidungen. Licht, Abstand und der Rhythmus der Motive bestimmen, wie die Serie gelesen wird. Meine Aufgabe ist, einen gemeinsamen Ton zu finden und innerhalb dieses Rahmens Unterschiede zuzulassen. So erhält jedes Foto eine eigene Funktion.
Einen gemeinsamen Ton in der Auswahl finden
Im Shooting arbeite ich mit Variationen von Distanz, Ausdruck und räumlichem Eindruck. Erst in der Auswahl zeigt sich, welche Motive gemeinsam dieselbe Stimmung tragen. Ich ordne sie so, dass Unterschiede entstehen und der Zusammenhang bestehen bleibt. Die Bildbearbeitung unterstützt diese Verbindung durch einen konsistenten Look, ohne die einzelnen Aufnahmen gleichförmig zu machen.
Atmosphäre braucht einen nachvollziehbaren Rahmen
Eine Moodserie soll ein Gefühl vermitteln. Damit dieses Gefühl eine eigene Identität erhält, muss es aus den Motiven und ihrer Gestaltung entstehen. Ein beliebiger Farblook allein genügt nicht. Licht, Umgebung, Menschen oder Produkte geben der Bildwelt ihren Bezug. Innerhalb der Serie dürfen sich Nähe und Offenheit abwechseln. So entsteht eine Stimmung mit unterschiedlichen Facetten. Für die Kommunikation ist das wertvoll, weil Bilder nicht nur Informationen transportieren, sondern auch eine Erwartung an den Auftritt schaffen. Die fotografische Gestaltung macht diese Erwartung sichtbar.
Die Arbeit zeigt die erzählerische Seite von Lifestylefotografie. Sie macht sichtbar, wie aus einem Gefühl eine Bildwelt werden kann, ohne dass jedes Motiv dieselbe Aussage wiederholen muss.