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marcus barthelFotografie & Videografie
Storys

Food: Licht macht die Textur sichtbar

Ein gutes Foodfoto beginnt beim Gericht. Form, Oberfläche und Anrichtung geben die Richtung vor. In dieser Foodfotografie habe ich als Fotograf aus Hamburg die Speisen mit einem Blick für Details fotografiert und die Gestaltung an dem ausgerichtet, was vor der Kamera liegt.

Salatschale mit Ei, Tomaten und weiteren Zutaten auf einem gedeckten Holztisch, daneben Gläser und Besteck.
Leistung
Foodfotografie
Mein Beitrag
Fotografie, Bildauswahl und Bildbearbeitung

Eine kulinarische Geschichte gestalten

Licht und Perspektive verändern, wie ein Teller gelesen wird. Eine flache Ansicht zeigt andere Eigenschaften als der Blick von oben; gerichtetes Licht betont Strukturen. Meine Aufgabe ist, eine passende Darstellung zu finden und das Essen nicht hinter einem fremden Look verschwinden zu lassen. Die Anrichtung bleibt der Ausgangspunkt. In der Werbefotografie für Food-Themen macht diese genaue Darstellung die tatsächliche Anrichtung zum Mittelpunkt der Kommunikation.

Das Licht nach dem Gericht wählen

Vor der Aufnahme betrachte ich Form, Höhe und Oberfläche der Speise. Daraus ergibt sich, welche Perspektive und welches Licht sinnvoll sind. Im Shooting passe ich den Ausschnitt an, statt jedes Gericht gleich darzustellen. In der Auswahl und Bearbeitung stehen appetitliche Klarheit und eine glaubwürdige Farbwiedergabe im Mittelpunkt. Das Essen bleibt erkennbar das tatsächlich fotografierte Gericht.

Appetitliche Bilder müssen zum echten Angebot passen

Foodbilder können Erwartungen wecken, bevor jemand ein Gericht bestellt. Deshalb ist eine erkennbare Verbindung zur tatsächlichen Anrichtung wichtig. Der fotografische Look soll das Essen unterstützen und seinen Charakter zeigen. Licht, Perspektive und Nähe machen Strukturen sichtbar; die Umgebung kann zusätzlich auf den gastronomischen Stil verweisen. Eine Serie bietet dabei mehr als eine einzige appetitliche Aufnahme. Sie kann unterschiedliche Gerichte oder Blickwinkel in einen gemeinsamen Auftritt bringen. Meine Arbeit zielt auf diese Verbindung aus sorgfältiger Darstellung, visueller Konsistenz und Nähe zum Essen.

Die Serie zeigt meinen Zugang zur Foodfotografie: präzise beobachten, appetitlich darstellen und dem Gericht seinen Charakter lassen. So entstehen Bilder, die auch ohne eine lange Beschreibung des Geschmacks funktionieren.