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marcus barthelFotografie & Videografie
Storys

Jan Delay in Hamburg: Live-Nähe vor der eigenen Haustür

Hamburg ist mein Ausgangspunkt als Videograf und zugleich ein eigener Konzertkontext. Für diese Jan-Delay-Produktion habe ich als Videograf in Hamburg den Auftritt filmisch aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen die Präsenz des Künstlers und die direkte Wirkung der Performance.

Clip 1

Leistung
Konzertvideo Hamburg
Mein Beitrag
Kamera, Materialauswahl, Filmschnitt und Farbgestaltung

Die Performance gibt die Richtung vor

Ein Konzertfilm entsteht durch Aufmerksamkeit beim Dreh und klare Entscheidungen im Schnitt. Ich suche nach Bildern, die Ausdruck und Bewegung tragen, und verbinde sie mit dem räumlichen Eindruck. So erhält der Film Nähe, ohne den Zusammenhang des Auftritts zu verlieren. Die Musik bleibt die Grundlage des Tempos.

Clip 2

Aus Aufnahmen eine Performance formen

Meine Kameraarbeit bleibt nah am musikalischen Geschehen und erfasst unterschiedliche Perspektiven auf den Auftritt. In der Auswahl prüfe ich, welche Motive Präsenz vermitteln und welche den Film verbinden. Der Filmschnitt folgt dem Rhythmus des Materials. Die Nachbearbeitung gleicht Farbe und Kontrast ab, während die Bühne als tatsächlicher Ort des Auftritts erkennbar bleibt.

Ein kurzer Konzertfilm ersetzt nicht den ganzen Abend

Die Aufgabe eines kompakten Livefilms ist eine andere als die eines vollständigen Mitschnitts. Er konzentriert sich auf einen Eindruck und muss dafür bewusst auswählen. Ein starker Moment braucht manchmal eine längere Einstellung; ein Übergang kann sehr kurz sein. Die richtige Gewichtung entsteht aus dem Material und seinem musikalischen Zusammenhang. Ich suche im Schnitt nach dieser Balance. So kann der Film einen Auftritt verdichten, ohne vorzugeben, jede Phase abzubilden. Die Performance bleibt erkennbar, und die kurze Form bekommt einen eigenen Rhythmus.

Die Arbeit ergänzt das Portfolio um eine Hamburger Konzertproduktion. Sie zeigt meinen Zugang zur Konzertvideografie: unmittelbar an der Performance arbeiten und aus dem Live-Material einen eigenständigen filmischen Verlauf entwickeln.