Eine Preisverleihung besteht aus mehr als dem Foto mit der Auszeichnung. Für den MAX Award habe ich als Fotograf aus Hamburg den Abend als Eventreportage begleitet. Meine Fotografie verbindet den repräsentativen Anlass mit der Spannung und den Reaktionen im Geschehen.
Leistung
Award-Fotografie
Mein Beitrag
Fotografie, Bildauswahl und Bildbearbeitung
Den Anlass durch Menschen erzählen
Bei Award-Fotografie muss der entscheidende Augenblick sitzen. Gleichzeitig braucht die Bildstrecke genug Kontext, damit er seine Bedeutung behält. Ich arbeite mit Übersicht und Nähe, mit Aufmerksamkeit für Bühne und Menschen. So kann eine Serie den offiziellen Rahmen zeigen und darüber hinaus den Charakter des Abends bewahren.
Auf den wichtigen Moment vorbereitet sein
Bei einer Preisverleihung ist gute Vorbereitung besonders hilfreich. Ich behalte den Ablauf und die möglichen Perspektiven im Blick, um auf entscheidende Situationen reagieren zu können. Danach folgt die sorgfältige Auswahl: offizielle Motive und spontane Reaktionen ergänzen sich. Die Bearbeitung führt die verschiedenen Aufnahmebedingungen zusammen und erhält die feierliche Wirkung des Ereignisses.
Ein Rückblick braucht Orientierung und Nähe
Wer eine Veranstaltung nicht erlebt hat, muss sich zuerst in ihr zurechtfinden können. Dafür braucht eine Reportage einordnende Bilder. Danach werden die näheren Momente wichtig: Sie zeigen, wie Menschen den Ort genutzt und miteinander interagiert haben. Beides zusammen macht einen Rückblick verständlich. Für die Kommunikation eines Veranstalters entsteht eine Auswahl mit unterschiedlichen Funktionen, vom repräsentativen Aufmacher bis zur persönlichen Szene. Ich denke diese Aufgaben beim Fotografieren mit. Die Bilder sollen einzeln tragen und zugleich als Folge einen Eindruck vermitteln, der dem Geschehen gerecht wird.
Die Reportage macht den Award als Ereignis sichtbar. Sie bietet einen fotografischen Rückblick, in dem die Auszeichnung im Mittelpunkt steht und die Menschen um diesen Moment herum ebenfalls Raum bekommen.